Klimaschutz schafft Sicherheit – für Gesundheit, Wirtschaft und Wohlstand

Die Einhaltung bisheriger Klimaziele und Klimaschutzvereinbarungen sowie die schrittweise Streichung von fossilen Subventionen empfehlen Wissenschaftler:innen von Scientists for Future. Man erkenne „derzeit nicht, dass die Bundesregierung auf die Klimakrise mit der notwendigen Entschlossenheit und Einigkeit reagiert,“ heißt es in der von 68 Wissenschaftler:innen unterzeichneten Stellungnahme. Man brauche „einen Kurswechsel der Bundesregierung: weg von fossilen Energieträgern und hin zu einer umfassenden Elektrifizierungsstrategie.“

So schreiben die Wissenschaftler:innen, dass es in Deutschland allein in diesem Jahr nach Schätzung des Robert Koch-Instituts bereits mehr als 14.000 hitzebedingte Sterbefälle gab. „Die wirtschaftlichen Schäden der extremen Dürre in der Landwirtschaft ebenso wie in anderen Branchen, etwa durch Einschränkungen in der Binnenschifffahrt und eine geringere Arbeitsproduktivität, sind (…) gravierend.“ Laut einer dpa-Meldung von Greenpeace haben die Hitzewellen 2026 die deutsche Wirtschaft 36 Milliarden Euro gekostet.

Die Klimakrise ist Realität, kein Zukunftsszenario, wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden sind deutlich zu hoch, da sind sich die Unterzeichnenden einig. Wer angesichts dessen langfristig angekündigte Transformationspfade immer wieder infrage stellt, gefährdet Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit für den Umbau hin zu zukunftsfähiger Wirtschaft und Wohlstand. Klimapolitische Verlässlichkeit ist Standortpolitik.

Das ganze Dokument mit allen Unterzeichnern im Anhang finden Sie hier zum Download.

Ansprechpartner: Dr. Jens Clausen,